Die Herausforderung

In den letzten Jahren wurde die RFID-Technologie (Radio Frequency Identification) in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen eingesetzt, um Bestandsherausforderungen zu bewältigen, beispielsweise das Problem der Bestandsüberwachung. Retailer können das Wissen über Artikelstandorte nutzen, um zu erkennen, in welchem Bereich des Stores sie Artikel finden können, z. B. im Lager oder im Verkaufsraum. Mit diesem Wissen können sich Retailer durch einen effizienten Warennachschubprozess auf eine optimale Produkt-Availability für ihre Kunden verlassen. Mit Detegos InStore-Software bietet die RFID-Technologie den Vorteil einer Bestandsgenauigkeit und einer Verkaufsraum-Availability von bis zu 99 %. Aufgrund der großen Entfernung des Lesesignals, das ein RFID-Tag ausgibt, gab es jedoch immer Einschränkungen hinsichtlich der Fähigkeit, den genauen Standort eines Artikels zu ermitteln. Gegenwärtig ist bekannt, dass die gängigsten „Best-Practice“-Methoden, mit denen so hohe Werte erzielt werden können, eine physikalische Methode zur Abschirmung zwischen einzelnen Lagerorten umfassen, unabhängig davon, ob Folien oder Metallfarben verwendet werden. Diese übliche und kostspielige Methode der Abschirmung hat Retailer und unsere Datenwissenschaftler jedoch dazu veranlasst, sich zu fragen, was noch getan werden kann, um die Hürden auf den ersten Schritten der RFID-Reise zu verringern.

Überwindung der Gesetze der Physik

Die Datenwissenschaftler von Detego haben dieses häufige Problem diskutiert und gelöst, indem sie maschinelles Lernen und Tag-Lokalisierung verwenden, um die Funktion „Smart Shield“ zur Bestimmung des relativen Standortes einzelner Artikel zu etablieren. Bei der Entwicklung von RFID wurde das Konzept der Identifizierung einzelner Tag-Positionen nie als Möglichkeit angesehen. Die von unserem Team erzielten Innovationen und Fortschritte haben sich jedoch bereits den Gesetzen der Physik widersetzt. Unsere „Smart Shield“-Ergebnisse zeigen, dass die Leistung den Anforderungen an die physische Abschirmung in nichts nachsteht. Durch die Beseitigung dieses Hindernisses wurde eine viel schnellere und kostengünstigere Implementierung in Brick-and-Mortar-Stores ermöglicht.

Wie es funktioniert

Jedes einzelne RFID-Tag erzeugt einen bestimmten Zeit- und Signalstempel, wenn es von einem RFID-Lesegerät gelesen wird – bis mehrmals pro Sekunde. Mit den Daten, die dieser Prozess sammelt, wenden wir intelligente Algorithmen auf unsere Software an, sodass sie bei jeder Bestandsaufnahme ohne physische Abschirmung kontinuierlich lernen und die Genauigkeit verbessern kann. Früher war die „starre Lesegerät-Infrastruktur“ die einzige Methode, um einzelne Artikelstandorte ohne physische Abschirmung zu identifizieren. Um der Starrheit dieser Methode entgegenzuwirken, haben wir diesen Ansatz für Handlesegeräte modifiziert, um eine äußerst kostengünstige und skalierbare Lösung zu schaffen.

Was es bedeutet

Keine physische Abschirmung mehr – Erstens können wir einen der größten Nachteile von RFID beheben, indem wir die Notwendigkeit einer physischen Abschirmung zwischen den einzelnen Lagerorten eines Retailers beseitigen. Dabei ist „Smart Shield“ allerdings nicht das Allheilmittel, das die Notwendigkeit einer physischen Abschirmung zu 100 % beseitigt. Es wird anspruchsvolle Stores geben, bei denen Smart Shield an Grenzen stößt. Es gibt jedoch auch Stores, in denen es schwierig ist, eine physische Abschirmung anzubringen – hier kann das „Smart Shield“ Abhilfe schaffen.

Kontinuierliche Verbesserung durch künstliche Intelligenz – Die Anwendung unserer Algorithmen für maschinelles Lernen auf die Daten führt zu automatischem Lernen und zu Verbesserungen bei laufenden Bestandsaufnahmen, zu weiterer Verbesserung der Genauigkeit und der Effizienz der Store-Prozesse.

Mehr als nur „Abschirmung“ – Diese neue Fähigkeit zur Lokalisierung von RFID-Tags bietet enorme Vorteile, die weit über das Entfernen der physischen Abschirmung in Retail-Stores hinausgehen. Durch die vorhandene Infrastruktur für maschinelles Lernen, mit der wir die Positionen einzelner RFID-Tags identifizieren können, können wir die Abläufe auf folgende Weise verbessern:

  • Warennachschubberatung und Auswahllisten für E-Com-Prozesse können durch standortbasierte Sortierung optimiert werden, um den Prozess für den Store-Mitarbeiter im Lager effizienter zu gestalten.
  • Die Mitarbeiter werden nun zusätzlich beim Auffinden von Artikeln unterstützt, um den Customer Service weiter zu verbessern.

Die Verwendung der Informationen über die relativen Standorte von Artikeln kann die Effizienz von Mitarbeitern und Geschäftsprozessen in verschiedenen Funktionen in Bezug auf Logistik, Lagerhaltung und Retail drastisch steigern. Dadurch wird nicht nur deren Budget geschont, sondern auch die Markteinführungszeit verkürzt, und deren Franchise-/Großhändler-Partner erhalten einen effizienteren Prozess, der die Implementierung der neuen Technologie erleichtert.

Was steht als Nächstes an?

Die Use-Cases der RFID-Technologie sind noch weiter fortgeschritten als ursprünglich angenommen. Vom ersten Use-Case bis zu unserer Smart Shield-Funktion mit künstlicher Intelligenz. Letztere ist jetzt als Teil unserer Plattform verfügbar, und Retailer können das neue System problemlos nutzen. Dies führt sowohl im Lager als auch im Verkaufsraum zu einer Steigerung der Prozesseffizienz. Die vielleicht größte Entwicklung, die das „Smart Shield“ ermöglicht, ist die einfachere Implementierung von RFID-Systemen durch Retailer in Stores. Da sich diese noch relativ junge Technologie weiter verbessert, sind Entwicklungen wie das „Smart Shield“ weitere Schritte, um RFID in den Status Quo der Fashion-Retail-Landschaft zu integrieren, da derartige Fortschritte neue Use-Cases für die Technologie entdecken und gleichzeitig die Kosten und den Zeitaufwand für die Implementierung reduzieren.

„Die Verwendung der Informationen über die relativen Standorte von Artikeln kann die Effizienz von Mitarbeitern und Geschäftsprozessen in verschiedenen Funktionen in Bezug auf Logistik, Lagerhaltung und Retail drastisch steigern. Zusammen mit Funktionen, die die Kosten für ein Rollout erheblich senken, werden Retailer eine noch schnellere Markteinführungszeit erleben und die Möglichkeit haben, Franchise-/Großhändler-Partnern die RFID-Funktionen in vollem Umfang zu niedrigen Kosten anzubieten.“

Dr. Michael Goller – CTO Detego

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Detego bringt die RFID-basierte Lagerverwaltung mit fortschrittlichen Lokalisierungsfunktionen auf die nächste Stufe.

Einführung von ‚Smart Shield‘ – Detego trotzt den Gesetzen der Physik und erzielt einen Durchbruch bei der Lokalisierung von RFID-Tags

London, UK, 03.04.2019 — Detego, der führende Anbieter von Business Intelligence für Modehändler, hat die neueste Innovation für seine RFID-basierte Lagerverwaltungssoftware mit einer Funktion namens Smart Shield“ veröffentlicht. Dieser neue technologische Fortschritt nutzt maschinelles Lernen, um den relativen Standort einzelner RFID-Tags zu bestimmen, ein Merkmal, das die Kosten und Prozesseffizienz für Einzelhändler, die RFID einsetzen, drastisch verbessern wird.

In den letzten Jahren wurde die Radio Frequency Identification (RFID)-Technologie in vielen verschiedenen Geschäftsbereichen eingesetzt, um Bestandsherausforderungen zu bewältigen, zum Beispiel das Problem der Bestandsüberwachung. Einzelhändler können das Wissen über die Artikelstandorte nutzen, um zu verstehen, in welchem Bereich der Filiale z.B. das Hinterzimmer oder die Verkaufsfläche, sie den Artikel finden können. Mit diesem Wissen kann sich der Handel darauf verlassen, dass er durch einen effizienten Warennachschubprozess eine optimale Produktverfügbarkeit für seine Kunden hat. Bei richtiger Anwendung bietet die RFID-Technologie bis zu 99% Bestandsgenauigkeit. Allerdings gab es immer wieder Einschränkungen bei der Fähigkeit, den genauen Standort eines Artikels zu ermitteln, da das Lesesignal eines RFID-Tags über große Entfernungen gesendet wird. Die gebräuchlichsten Methoden, die solche hohen Werte gewährleisten können, sind derzeit bekanntlich nur physische Methoden zur Abschirmung zwischen einzelnen Lagerstandorten – Folie oder Metallicfarbe. Diese gängige und kostspielige Methode der Abschirmung hat jedoch dazu geführt, dass sich Einzelhändler und unsere Datenwissenschaftler fragen, was noch getan werden könnte, um die Hürden für die ersten Schritte der Einführung von RFID zu verringern.

Jeder einzelne RFID-Tag erzeugt beim Lesen durch ein RFID-Lesegerät einen bestimmten Zeit- und Signalstempel – bis zu mehrmals pro Sekunde. Durch die Erfassung dieser Daten und die Anwendung intelligenter Algorithmen in der Software bringt Detego die RFID-basierte Warenwirtschaft auf die nächste Stufe, indem es ein zusätzliches Standortelement hinzufügt. Im Rahmen dieser Tag-Lokalisierungsinitiative etabliert Detego die Funktion „Smart Shield“, die mit nur einem Handheld-Lesegerät genutzt werden kann. Mit diesem Fortschritt müssen die Einzelhändler nicht mehr zusätzliche Zeit und Ressourcen aufwenden, um physische Abschirmungen zu errichten. Stattdessen können sie RFID-Projekte zu einem Bruchteil der Zeit und der Kosten einführen. Ein neu veröffentlichtes Forschungspapier, das das Potenzial dieser bahnbrechenden Technologie untersucht, wird auf der diesjährigen IEEE International Conference on RFID 2019 vorgestellt.

„Bei der Entwicklung von RFID wurde das Konzept der individuellen Tag-Lokalisierung immer als „der heilige Gral“ betrachtet. Unsere neuesten Innovationen rund um dieses Thema mit unserer Smart Shield“-Funktion sind auf Augenhöhe mit traditionellen Methoden wie der physikalischen Abschirmung. Durch die Beseitigung dieser Barriere ist eine viel schnellere und kostengünstigere Implementierung in stationäre Geschäfte möglich geworden. Dies ist jedoch nur ein Element unserer weitaus umfassenderen Lokalisierungsinitiative, das unseren Kunden eine Vielzahl interessanter neuer Funktionen bieten wird“, sagt Detego CTO Dr. Michael Goller.

Detego sagt, dass die neue Fähigkeit, spezifische RFID-Tags zu lokalisieren, Vorteile hat, die weit über die Funktion „Smart Shield“ hinausgehen. Durch die vorhandene maschinelle Lerninfrastruktur, die eine individuelle Tag-Lokalisierung ermöglicht, kann Detego den Geschäftsbetrieb auf folgende Weise verbessern:

  • Nachschubhinweise und Kommissionierlisten für E-Com-Prozesse können durch standortbezogene Sortierung optimiert werden, um den Prozess für den Filialmitarbeiter im Hinterzimmer effizienter zu gestalten.
  • Die Mitarbeiter werden nun zusätzlich bei der Suche nach Artikeln unterstützt, um den Kundenservice weiter zu verbessern..

„Die Nutzung der Informationen über die relativen Standorte von Artikeln kann die Effizienz der Mitarbeiter und Geschäftsprozesse in verschiedenen Funktionen in den Bereichen Logistik, Lagerhaltung und Einzelhandel drastisch steigern. Zusammen mit Funktionen, die die Kosten für einen Rollout deutlich senken, werden Einzelhändler eine noch schnellere Markteinführung erleben und in der Lage sein, Franchise-/Großhandelspartner mit vollen RFID-Funktionen zu niedrigen Kosten zu unterstützen“, sagt Detego CTO Dr. Michael Goller.

Nachdem Detego diese aufregende neue Technologie entwickelt und getestet hat, ist das Smart Shield“ von Detego nun als Teil seiner globalen SaaS-Plattform verfügbar. Die ersten Einzelhändler beginnen bereits mit dem erfolgreichen Einsatz des neuen Systems und verzeichnen eine Steigerung der Prozesseffizienz sowohl im Backroom als auch in der Fertigung. Aber die vielleicht größte Entwicklung, die durch das „Smart Shield“ ermöglicht wird, ist die größere Erleichterung, mit der Einzelhändler RFID-Systeme nun auch in Geschäften einsetzen können. Da sich diese relativ junge Technologie weiter verbessert, sind Entwicklungen wie das „Smart Shield“ weitere Schritte hin zu RFID, um Teil des Status quo in der Mode-Einzelhandelslandschaft zu werden, da Fortschritte wie diese neue Anwendungsfälle für die Technologie entdecken und gleichzeitig Kosten und Zeitaufwand für die Implementierung reduzieren.

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Alle Verkäuferinnen sind gerade im Gespräch. Eine neue Kundin betritt den Store. Sie hat nur eine Frage – das dauert nicht lange. Doch leider hat gerade niemand Zeit für sie, dabei möchte sie nur wissen „ob der Rock im Schaufenster auch noch in ihrer Größe vorrätig ist…“. Sie sucht kurz auf der Verkaufsfläche, findet nichts … und verlässt ungeduldig den Laden.

Mit künstlicher Intelligenz die Service Qualität im Store hochfahren

Mit digitalen Verkaufs-Assistenten lassen Händler ihre Kunden nicht länger „stehen“, schon gar nicht warten und entlasten gleichzeitig ihr Verkaufspersonal. Chatbot Detega empfängt Kunden via Smartphone und beantwortet „erste“ Fragen: Gibt es den Artikel noch in meiner Größe? Wo finde ich ihn? Was kostet er? Und welche Accessoires passen dazu? Ist ein Artikel nicht mehr vorrätig, unterbreitet Detega Vorschläge, z.B. ihn aus dem Online-Shop in die Filiale zu schicken oder auf Wunsch auch direkt nach Hause.

Empfehlungen für mehr Consumer Engagement

Wenn eine Verkäuferin Zusatz-Artikel im Verkaufsgespräch anpreist, kann das schnell nach hinten losgehen. In der Customer Experience können diese Empfehlungen auch schnell als „aufdringlich“ empfunden werden und der Store zukünftig deshalb gemieden werden. Schlägt aber ein Chatbot einen Artikel vor, den der Kunde auch ganz klar als Zusatzkauf wahrnimmt, wird er kein Problem haben, „Nein“ zu sagen. Mit einem schnellen „Swipe“ ist das Angebot ausgeschlagen, bzw. zu einem anderen gesurft, das den eigenen Geschmack besser trifft. Chatbots ermöglichen einen unverbindlichen und doch personalisierten Verkaufsdialog – ganz so, wie Kunden ihn aus dem Online-Shopping kennen.

Detega Video – Verkaufsdialog, bevor ein Store Mitarbeiter/in übernimmt

Der Einsatz digitaler Verkaufsassistenten. Vorteile für den Händler

Detega…

  • nimmt den Verkaufsdialog über das Smartphone auf, sobald der Kunde den Store betritt und in Dialog treten will
  • informiert das Store Personal dem Kunden bestimmte Artikel zu bringen
  • pusht Verkäufe durch „live“ Discounts
  • bringt die Online-Erfahrung in den Store
  • aktiviert Cross-Selling durch Browsen im Vollsortiment
  • empfiehlt nur Artikel, die auch auf der Fläche verfügbar sind
  • ergänzt und entlastet das Store-Personal
  • vertieft das Markenerlebnis
  • stellt Daten über Kundencluster und deren präferierte Artikel-Kombinationen zusammen
  • interagiert auch nach dem Besuch in der Filiale weiterhin mit dem Konsumenten und informiert über neue Angebote
  • biete auch nach dem Kauf Services, wie z.B. Reservierungen in der Filiale

Die Nutzung digitaler Verkaufsassistenten. Vorteile für den Endkunden:

Detega…

  • hilft bei der Entscheidungsfindung mit Informationen und Services
  • gibt sinnvolle Produkt-Empfehlungen wie z. B. beliebte Artikel, Bestseller, preislich attraktive Artikel oder Produktvarianten
  • lernt dank KI* dazu und wird immer präziser mit ihren Vorschlägen
  • bietet dem Kunden Self-Service über über dessen Smartphone – natürlich per Opt-In
  • verbindet das Online-Einkaufserlebnis mit dem stationären Handel
  • antwortet sofort. Kunde wird nicht „stehengelassen“ und muss nicht warten
  • gibt Auskunft in Echtzeit
  • informiert das Store Personal um Artikel zu bringen
  • ermöglicht Kunden durch das Vollsortiment zu browsen
  • garantiert eine unvergessliche Shopping-Erfahrung
  • übergibt zur weiteren Beratung an einen realen Verkäufer/in

„Am Point-of-Sales holt der Chatbot digital orientierte Zielgruppen über ihr Smartphone ab und übergibt sie in die persönliche Betreuung durch Store-Mitarbeiter, sobald es der Verkaufsprozess erfordert.“

Dr. Michael Goller über die neue Teamarbeit im Store

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Detego, Marktführer im Bereich Real Time Business Intelligence für den Modeeinzelhandel, bringt mit Detego InChannels ein neues Softwareprodukt auf den Markt, das Händler in ihrem Consumer Engagement aktiv unterstützt. Die Standardsoftware, die die bestehende, modular aufgebaute Detego Suite um ein weiteres In-Store Produkt für den Omnichannel-Vertrieb ergänzt, schlägt die Brücke zwischen dem Verhalten des Käufers im Store und dessen E-Commerce Aktivitäten. Mit dieser Produktentwicklung ermöglicht Detego dem Händler, über digitale Touchpoints im Store dem Wunsch des Kunden nach einer Verknüpfung von beiden Erlebniswelten gerecht zu werden.

Detego InChannels wurde, wie auch schon die anderen drei Produkte der Detego Suite, als aktive Unterstützung für Fashion Retailer in deren gesamten Value Chain konzipiert. Beginnend bei der Distribution und Präsentation der Ware sorgen Detego InWarehouse und Detego InStore für Bestandsgenauigkeit auf Einzelteilebene auf dem Lieferweg und in den Filialen. Die Analyse-Software Detego InReports rundet das operative Store-Management sowie die Merchandise Planung mit vorrausschauenden Echtzeit-Analysen und Handlungsempfehlungen ab.

Mit Detego InChannels bekommt der Händler nun eine weiteres Softwareprodukt an die Hand, das Consumer Engagement im Store ermöglicht. Der Kunde wird „dort abgeholt, wo er sich gerade in seinem Einkaufsprozess befindet“, d.h. die Software bietet verschiedene Facetten der Interaktion mit den Markenartikeln. Diese reichen von interaktiven Infoscreens auf der Fläche und in der intelligenten Umkleide (Smart Fitting Room) bis hin zu mobilen Apps und dem Chatbot Detega, worüber der Kunde in seinem Kaufprozess auf dem Smartphone jederzeit begleitet werden kann. Mittels Detego InChannels kann der Händler somit seinen Service verbessern und erhält zugleich neue KPIs (Key Performance Indicators).

Als wichtigster Ort der Kaufentscheidung gilt die Umkleide. Im Smart Fitting Room werden direkte
Dialogmöglichkeiten mit dem Store-Personal und vielfältige Interaktion mit dem Sortiment und der Marke geboten: Der Kunde kann über interaktive Screens in der Kabine Artikelverfügbarkeit in Echtzeit prüfen, Produktvarianten (Größen, Farben, Modelle) wählen, Produktempfehlungen (Recommendations) erhalten, einen Verkäufer rufen oder Artikel zur Anprobe anfordern (Call-to-Assist). Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, durch das Vollsortiment zu browsen (Endless Aisle) und Reservierungen in sämtlichen Verkaufskanälen, wie z. B. einer anderen Filiale mit verschiedenen Lieferoptionen zu tätigen. Consumer Engagement bedeutet auch mit der Zeit zu gehen. Gerade im Young Fashion-Segment ist die Einbindung von Social Media Plattformen wichtig. Detego InChannels eröffnet die Möglichkeit, eigene Produktempfehlungen zu posten oder selbst kreierte Outfits zusammenzustellen und diese mit der eigenen Community zu teilen.

Mit präzisen, intelligenten Produktempfehlungen unterstützt Detego InChannels Händler im ConsumerEngagement-Prozess und macht Kunden nur passgenaue, real verfügbare Angebote zu vorort oder über den Webshop erhältlichen Produkten. Dabei berücksichtigt das System die Altersstruktur des aktuellen Filialbestandes und kann ebenso Artikel „pushen“, die nicht nur eine gute Ergänzung sind, sondern als „Slow Mover“ noch im Saisonzeitraum verkauft werden sollen. Die Software unterstützt also den Verkauf zur geplanten Marge und vermindert die Anzahl im Preis reduzierter Artikel.

Neu sind neben den Vorteilen der intensiveren Interaktion mit dem Kunden vor allem die Gewinnung von Daten über das Konsumentenverhalten im Store, die mit dem Einkaufs- und Nutzerverhalten der Webshopbesuche abgeglichen werden. So erhält der Händler Informationen darüber, wie er Käufe beeinflussen, also die Conversion Rate gezielt optimieren kann. Detego InChannels liefert ihm Daten über die Anzahl der Anproben von Kampagnenartikeln und setzt diese in Relation zu Käufen und auch Nicht-Käufen auf Artikelebene. Kundenströme werden pro Merchandisepräsentation mit der Anzahl der Anproben verglichen und den Verkäufen zugeordnet. Diese Auswertungen liefern dem Händler Handlungsempfehlungen, das Sortiment auf der Fläche so anzupassen, dass Kunden zu mehr Anproben und Käufen animiert werden. Indem der Händler diese Handlungsempfehlungen
direkt in der Software bewertet, verbessert er permanent die Logik des selbstlernenden Systems und steigert seinen Nutzen.

„Der Kunde war immer schon König. Doch der Omnichannel-Kunde setzt sich selbst die Krone auf. Das ist neu. Fashion-Retailer müssen sich mit ihren Stores diesem neuen, digitalen Kunden in seiner speziellen Erwartungshaltung anpassen. Mit In-Store Technologie, die ihn bei diesem komplexen Consumer Engagement unterstützt, ist der Händler gut auf diesen Kunden eingestellt“, erklärt Uwe Hennig, CEO von Detego die Markteinführung von Detego InChannels.

Detego, Marktführer im Bereich Real Time Business Intelligence für den
Modeeinzelhandel, bietet mit Release 4.2 von Detego In-Store als erster Softwareanbieter umfassende Funktionalität für ein effizientes Omnichannel-Retailing. Viele internationale Modehändler nutzen Detego InStore mit Echtzeit-Bestandstransparenz auf Einzelteilebene bereits für eine Umsetzung ihrer OmnichannelStrategien. Im neuen Release ist nun auch eine Fülle von Standardanwendungen für Omnichannel-Angebote wie zum Beispiel Click & Reserve, Ship-from-Store oder Return-to-Store enthalten und ermöglicht Modehändlern ein einfaches Omnichannel-Fulfillment aus dem Store. Detego InStore schafft so die optimale Verbindung zwischen online und stationärem Geschäft und bildet für Filialen als lokale Distributionszentren die Basis, Kundenbestellungen bedarfsgenau zu erfüllen und Services wie Same Day Delivery überhaupt erst realisieren zu können. Hiermit wird der Konsument an allen Touchpoints der Customer Journey optimal unterstützt. Gleichzeitig werden Bestände intelligent eingesetzt und das Omnichannel Retailing kostengünstig umgesetzt. Der Modehändler erhält einen klaren Wettbewerbsvorteil.

Konsumenten unterscheiden nicht mehr zwischen online und offline, eigenen Filialen oder Franchise-Stores, sondern nutzen ganz selbstverständlich alle Einkaufskanäle und erwarten überall ein nahtloses Einkaufserlebnis. Mit seinem neuen Release der In-Store Software ermöglicht Detego Modehändlern, sich den daraus entstehenden Herausforderungen erfolgreich zu stellen und Omnichannel-Services durch für das Verkaufspersonal einfach handhabbare Standardanwendungen bedarfsgenau umzusetzen. Die mittels Detego InStore gewonnene Echtzeit-Transparenz auf Artikelebene schafft die Voraussetzung, Omnichannel-Retailing effizient zu betreiben und Click & Collect oder Ship-from-Store Aufträge zu erfüllen, ohne die Bestände in den Filialen erhöhen zu müssen.

Das flexible Software-as-a-Service Modell erlaubt die Detego Software in Kombination mit Hardware- und ServiceKomponenten inklusive Updates zu einem geringen, monatlichen Fixpreis für Filialen und Franchise-Stores zu mieten, und von einer kompletten In-Store Lösung mit umfassender Omnichannel-Funktionalität zu günstigen Konditionen zu profitieren.

Darüber hinaus stellen maßgeschneiderte Pakete sicher, dass auch Franchise-Stores im Sinne eines positiven Markenerlebnisses in allen Kanälen, in das Omnichannel-Konzept eingebunden werden können. Franchiser sehen somit den Webshop der Marke nicht mehr als Konkurrenz, sondern partizipieren am Omnichannel-Geschäft.

Uwe Hennig, Geschäftsführer von Detego dazu: „Für Modehändler stellt sich nicht mehr die Frage, ob, sondern wann ihr Unternehmen für Omnichannel fit wird. Die Stores sind dabei ein wichtiger Faktor. Mit unserer neuesten In-Store Software haben wir ein Angebot geschaffen, das genau den technischen und wirtschaftlichen Anforderungen der Modehändler entspricht und ihnen eine rasche, kosteneffiziente und erfolgreiche Umsetzung ihrer OmnichannelStrategien ermöglicht.“

Detego, Softwarehersteller für Artikeltransparenz im Modehandel, expandiert weiter in Europa. Um bestehende Modehandelskunden in Großbritannien vor Ort mit einem lokalen Team besser unterstützen zu können, hat der österreichische Softwarehersteller im Oktober eine eigene Niederlassung in London eröffnet. Die Ausweitung der Geschäftstätigkeit bedingt ebenfalls die Zusammenarbeit mit strategischen Partnern, die sowohl den UK-Markt, aber auch die besonderen Bedürfnisse der britischen Fashion-Retailer im Omni-Channel Geschäft verstehen und die Detego Produkte mit ergänzenden Leistungen abrunden.

UK-Markt als Impulsgeber

Uwe Hennig, CEO bei Detego möchte mit der neuen Geschäftsstelle hauptsächlich UK-Retail-Kunden optimal betreuen: “Der Fashion-Markt in London ist weltweit anerkannt als der Technologie Hotspot. Wir unterstützen nicht nur die Omni-Channel Strategie unserer UK-Kunden, wir offerieren Echtzeit-Datenanalyse für den Retail-Verantwortlichen und transformieren in die digitale Welt.“

Schwächen im Omni-Channel begegnen

Detego verstärkt mit seiner Software die Kunden- und Markenbindung im Modeeinzelhandel, schafft Artikeltransparenz im Omni-Channel Business und über die komplette Supply Chain. Nutznießer der Software sind in erster Linie Store Manager. Sie halten über Artikeltransparenz den Kunden im Store, realisieren mehr Zeit für Verkaufsgespräche bei gleichzeitigem Abbau von administrativen Store-Tätigkeiten, erfüllen ihr „Click&Collect“ Versprechen gegenüber dem Kunden und erhöhen das Einkaufsvolumen pro Shopper. Über prozessoptimierte Effekte wie Permanentinventur, beschleunigter Wareneingang im Store, Echtzeit-Kampagnenanalysen optimiert Detego außerdem den Warenfluss im Filialbetrieb und reduziert den Margenverlust durch anschließenden Outlet-Factory Verkauf.

Weiter auf Wachstumskurs

Mit der Präsenz in Großbritannien, unter der vertrieblichen Leitung von Mark Bain, geht Detego seinen Wachstumskurs konsequent weiter. Dem Markteintritt geht eine lange Zusammenarbeit mit wichtigen Traditionsunternehmen in UK voraus. Diese setzen auf die Echtzeit-basierten Produkte von Detego. Die Analysen, die Detego InStore liefert, stoppt das Schließen von Filialen in UK und beschleunigt die On- und Offline Verknüpfung über eine transparente Sicht auf die Bestände der Händler. So kann dem Kunden sofort in Echtzeit Auskunft über einen Wunschartikel gegeben werden, Regallücken werden vermieden und Merchandise-Pläne nach den Vorgaben der Brand Manager umgesetzt.