Vom Suchen und Finden:

Intelligente Inventur lässt beides hinter sich

Inventur muss sein. Mit der richtigen Software kann sie aber vielmehr als nur die gesetzlichen Vorgaben erfüllen. Im Alltag bietet eine Echtzeit-Bestandssicht die beste Grundlage für hohe Warenverfügbarkeit und eine am Kunden ausgerichtete Artikelpräsenz im Store. Inventur hilft, den Kunden zu binden.

 

Das Wort Inventur kommt vom lateinischen „invenire“ und bedeutet „etwas finden“. Wer jemals in einem Store selbst bei einer Inventur dabei war, weiß genau, wie gut diese Begrifflichkeit passt. Das Finden wird dann besonders aufwändig, wenn das Warenwirtschaftssystem einen anderen Bestand anzeigt, als auf der Fläche gezählt wird. Das Delta wird dann meist als Schwund abgeschrieben, denn schließlich ist Ladendiebstahl ein großes Problem. Gerade im Fashion Retail. Was aber, wenn die nicht gefundenen Artikel doch noch da sind? Und was ist mit den „positiven Differenzen“?

 

Die Krux mit inexakten Beständen

Stand heute bietet eine RFID-basierte Artikelverwaltung mit Permanentinventur eine sehr exakte und verlässliche Sicht auf die Bestände. Es wird nicht mit errechneten Vergangenheitsdaten, sondern mit Echtzeitdaten operiert, auf die das Store-Personal auch im Verkaufsgespräch jederzeit Zugriff hat. Bei dieser Form der Inventur geht es jeden Tag um eine tatsächliche Momentaufnahme und nicht nur zum gesetzlich vorgeschriebenen Stichzeitpunkt. Über so eine transparente Bestandssicht will man in erster Linie wissen, welche Artikel heute im Verkauf zur Verfügung stehen. Dabei lässt sich auch gleich die Granularität erhöhen: Durch die RFID-Technologie lässt sich bequem ermitteln, welche Artikel im Store-Lager sind und welche auf der Fläche liegen – der ideale Startpunkt für einen funktionierenden Nachfüllprozess.

 

Den optimalen Inventurzyklus bestimmt das System selbst

Die Ziele einer intelligenten Inventur gehen weit über das buchhalterische „Must“ hinaus. Denn es macht durchaus Sinn, die Mechanismen einer Inventur dafür zu nutzen, eine hohe Bestandsgenauigkeit und Warenverfügbarkeit auf der Fläche zu schaffen, um Umsatzziele und Kundenbindung zu erreichen. Systeme, die automatisiert den optimalen Inventurzyklus vorschlagen, zielen auf eine erhöhte Store Performance ab. Und die tut der Gesamtrentabilität des Stores gut. Ein Warenüberhang zum Saisonende ist genauso nachteilig, wie den Kunden mit einem „Tut uns leid, das Kleid ist in Ihrer Größe nicht mehr vorrätig“ zu enttäuschen. Für den perfekt ausbalancierten Bestand braucht es Systeme mit integriertem, automatisiertem Nachschub, analytischer Vorhersage über Top Seller und darüber, welche Größen in dieser Filiale am meisten verkauft werden.

 

Realisierungsaufwand: wenige Stunden. Inventuraufwand: wenige Minuten

Nicht nur aufwändige Inventurläufe mit kompletter Ladenschließung und Zusatz-Personal sind teuer, sondern auch das Arbeiten mit intransparenten Bestände im laufenden Betrieb. Für den Schnelleinstieg gibt es intelligente Software, die innerhalb weniger Stunden die Warenverfügbarkeit und Bestandsgenauigkeit Richtung 100 Prozent fährt. Dazu braucht es weder lange Projektlaufzeiten noch große IT-Budgets. Quick-Start Systeme überzeugen im Live-Betrieb bei einem Store und machen den Roll-out auf das gesamte Filialnetz einfach und schnell. Das lästige Suchen und Finden gehört dann innerhalb kürzester Zeit der Vergangenheit an. Vielleicht Zeit für ein neues Wort aus dem Lateinischen, das dafür besser passt?

 

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