Planogramme: Planung und Umsetzung


Hinter Planogrammen stand immer schon die Absicht, die Warenverfügbarkeit zu optimieren und damit den Verkauf gezielt anzuregen. Unter dem Begriff Planogram verbergen sich genau genommen zwei Dinge: Einerseits das tatsächliche „Merchandising“, also wie welche Artikel auf der Fläche präsentiert werden und andererseits eine Maßgabe, welche Artikel, Farben und Größen in welcher Stückzahl auf der Verkaufsfläche liegen sollen, um der Nachfrage bestmöglich nachkommen zu können.

Das Merchandising und das eigentliche Planogram greifen im Idealfall perfekt ineinander: Ein Kunde fühlt sich durch die Präsentation angesprochen – und die Artikel sind auch ausreichend in der passenden Größe verfügbar. In der Realität zeigt sich aber meist ein anderes Bild.

Planogramm – Merchandising

Planogramm – Mengen und Prioritäten

Ansprechend präsentiert und in den richtigen Größen verfügbar

Konkret ergeben sich für Retailer zwei Fragestellungen: 1. Wie kann ich für meine Stores ein „optimales“ Planogramm mit exakt passenden Größenkurven definieren und 2. wie kann der Nachfüllprozess in den Stores gestaltet werden, damit der Plan operativ auch möglichst effizient umgesetzt werden kann?

Detego InStore hilft bei beiden Fragestellungen gezielt durch Künstliche Intelligenz und RFID-unterstützte Prozesse in der Filiale. Da die manuelle Pflege des Planogramms pro Store enorm aufwändig werden kann, setzen wir auf Machine Learning Verfahren um eine exakt für den Store optimierte Größenkurve über alle Artikel zu definieren. Das spart einerseits enorm viel Zeit in der Planung und geht andererseits auch auf die laufende Dynamik in den einzelnen Stores ein. Das selbstlernende System passt sich an die – sich möglicherweise verändernden – Bedingungen an und optimiert den Plan laufend.

Beim operativen Prozess im Store greift Detego InStore den Mitarbeitern ebenfalls gleich mehrfach kräftig unter die Arme: Die Software bietet zwei Kenngrößen, die jederzeit Auskunft über die Warenverfügbarkeit geben, und damit zu enorm wichtigen KPIs werden:

  1. Die On-Floor Availability: Der Prozentsatz aller in der Filiale verfügbaren Artikel, die aktuell auf der Fläche ausgestellt werden.
  2. Die Planogram Compliance: Gibt darüber Auskunft, wie gut das Planogramm mit seinen individuellen Größenkurven auf der Verkaufsfläche repräsentiert ist.

Sinkt eine der beiden Kenngrößen unter bestimmte Schwellwerte besteht Handlungsbedarf: Detego InStore bietet als Ergänzung zu klassischen ERP-Systemen eine Granularität in den Filialen, die sofort sichtbar macht was nicht auf der Verkaufsfläche, wohl aber im Lagerraum liegt und damit nachgefüllt werden kann, um den zuvor erstellten Plan zu erfüllen. Store-Betreiber profitieren damit von einem komplett geführten Prozess für Planung und Umsetzung. Eine zusätzliche Erleichterung: Artikel im Nachfüllvorschlag lassen sich in der App auch so sortieren, dass die Suche im Lagerraum möglichst effizient gestaltet wird, indem Laufwege minimiert werden.

Der Regalplatz wird damit für Topseller effizient genutzt und nicht an Größen, die selten bis gar nie nachgefragt werden verschwendet. Detego InStore macht mit seinen selbstlernenden Komponenten damit einen pro Filiale realistischen und relevanten Mengenvorschlag für alle Artikelgrößen und erleichtert die Umsetzung im täglichen Prozess – relevante Kenngrößen zur Messung der Performance inklusive. Und sollte eine bestimmte Größe einmal in einer Filiale tatsächlich nicht verfügbar sein, bietet Detego InStore eine exakte Bestandssicht auf umliegende Filialen – Möglichkeit zur Reservierung inklusive.

Vorteile für den Händler:

  • Individuell optimiertes Planogramm im Store
  • Effiziente Regalflächennutzung gemäß Größen-Bestseller in der jeweiligen Filiale
  • Geführte Prozesse: Von der Planung bis zum eigentlichen Nachfüllen
  • KPIs liefern Aussagen zur Operational Excellence im Store – in Echtzeit

Vorteile für den Endkunden:

  • Hohe Warenverfügbarkeit in lokal gängigen Größen
  • Positive Customer-Journey durch verfügbare Artikel
  • Insgesamt erhöhte Warenverfügbarkeit durch exakte Bestandsdaten über alle Filialen – inkl. Reservierungsmöglichkeit

„Indem wir das Größenprofil einzelner Artikel individuell pro Filiale optimieren und den Nachfüllprozess enorm vereinfachen, bieten wir Händlern Werkzeuge, die ihm die Planung und Umsetzung der optimalen Warenpräsentation erleichtern und damit gezielt dabei helfen, seine Umsätze zu steigern.“

Dr. Michael Goller, CTO bei Detego

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Der Hype um Cloud-basierte Systeme hält an: Kaum ein Software-System, das nicht den Schritt in die Cloud gemacht hat. Viele Anwendungen, speziell im geschäftlichen Umfeld, setzen dabei auf ein „Infrastructure-as-a-Service“ oder „Platform-as-a-Service“-Modell, bei dem bestehende Lösungen einfach bei einem großen Cloud-Anbieter gehostet und betrieben werden.

Daneben gibt es auch „Software-as-a-Service“ Lösungen, die im Prinzip die Nutzung einer Software gegen eine monatliche Gebühr (bei garantierter Verfügbarkeit und Performance) beinhalten.

Unabhängig vom tatsächlich gewählten Modell: Die Cloud bietet gerade für Retail-Unternehmen enorme Vorteile, besonders im Hinblick auf eine RFID-basierte Bestandsverwaltung.

Vorteile der Bestandsanalyse in der Cloud

  • IT-Infrastruktur muss nicht vom Retailer betrieben (gewartet) werden. Konzentration aufs Kerngeschäft
  • Geringere Kosten: im Vergleich zum Eigenbetrieb
  • Flexibilität z.B. Filialeröffnungen oder Pop-up Stores: schnelle Inbetriebnahme oder Schließung
  • Einfachere Integration in bestehende Systeme: standardisierte, offene APIs

Intelligente Auswertung vieler Daten

Im Vergleich zum herkömmlichen Bestandsmanagement bringt der RFID-basierte Ansatz aus Systemsicht vor allem eins: Mehr Daten. Häufige, sogar permanente und in Echtzeit laufende Bestandserfassung und das Tracken jeder einzelnen Warenbewegung erzeugen um eine Größenordnung mehr Datenpunkte als bisher. Mehr Daten allein sind nicht unbedingt ein Vorteil, müssen aber natürlich irgendwo verarbeitet und gespeichert werden. Neben dem – tatsächlich fast unbegrenzten – Speicherplatz bieten cloud-basierte Systeme hier einen weiteren, entscheidenden Vorteil: Zum einen steht für komplexe und rechenintensive Verarbeitungsschritte ausreichend Rechenkapazität zur Verfügung, die „bei Bedarf“ einfach und automatisiert aktiviert werden kann („Scaling Up“ und „Scaling Out“). Zum anderen wird in Cloud-basierten Systemen die Anwendung moderner Algorithmen wie „Machine Learning“-Verfahren deutlich vereinfacht, um aus operativen Daten auch tatsächlichen Nutzen ziehen zu können.

Was verraten die Daten?

Damit erhalten Retailer „Zugriff“ auf ein breites Portfolio von Analysewerkzeugen, Algorithmen und die dafür notwendige Infrastruktur, ohne selbst Spezialist im Aufbau und Betrieb komplexer Systeme und Tools für die groß angelegte Analyse von Daten werden zu müssen. Klingt abstrakt? Die folgenden Beispiele zeigen konkrete Anwendungsfälle:

Analyse der Performance einzelner Artikel:

Während die klassische Analyse sich vor allem auf Verkaufsdaten beschränkt, ermöglichen neue Technologien einen weitaus tieferen Einblick in das, was in der Filiale basiert. So lassen sich mit RFID-basierter Bestandsverwaltung neben Verkaufsdaten noch weitere Kenngrößen exakt messen und in Zusammenhang bringen. Daraus abgeleitet ergeben sich Einflussfaktoren mit denen bestimmt wird, in welcher Filiale die Verkaufswahrscheinlichkeit für bestimmte Artikel tatsächlich am höchsten ist. Das Ergebnis der Analyse? Einfach zu folgende Empfehlungen für den Mitarbeiter im Store, um die Potentiale der Verkaufsfläche optimal zu nutzen. Er erhält sie direkt auf sein Smartphone und bearbeitet sie dann, wenn er gerade Zeit hat.

Rohdaten aus dem Filialnetz – Ableiten aussagekräftiger KPIs – Verarbeitung und Rückmeldung an den Store.

Auswertung periodischer Inventur-Daten:

Die klassische Inventur: Ein nicht gerade beliebter Prozess, der 1-2 mal pro Jahr durchgeführt werden muss. Ein RFID-basiertes System macht daraus ein Kinderspiel.  Grund genug, die Frequenz zu erhöhen um damit eine höhere Datengenauigkeit zu erreichen. Dass dabei eine Unmenge an Daten anfallen, erklärt sich von selbst. Damit ergeben sich schnell mehrere Tausend Inventurdatensätze pro Jahr. In diesen Datensätzen steckt aber weit mehr als die klassischen Differenzen, die im ERP-System bereinigt werden müssen: Eine zielgerichtete Analyse lässt schnell Trends über problematische Artikel erkennen und erlaubt damit rechtzeitiges Gegensteuern. Auch was den operativen Prozess angeht, können smarte Algorithmen zusätzliches Potential heben: Der klassische Ansatz von „einmal RFID-Inventur pro Woche“ ist auch nicht unbedingt in jeder Filiale optimal oder notwendig. Detego InReports schlägt den idealen Zeitpunkt für die Inventur vor und kann sogar voraussagen, wie viele Mitarbeiter dafür benötigt werden, um den Prozess in der gewünschten Zeit durchzuführen. Eine Unterstützung, wo es Sinn macht.

Die beschriebenen Szenarien zeigen konkret, wie aktuelle Verfahren und Algorithmen aus der Welt der Datenanalyse – geschickt auf Bestandsdaten angewendet – operativen Nutzen aufzeigen können.

Während dies konzeptionell vielleicht einfach klingt, ist die praktische Umsetzung aufgrund der zu verarbeitenden Datenmengen und der Komplexität der eingesetzten Verfahren alles andere als ein Kinderspiel. Spezialisierte Systeme, die die Vorteile der Cloud nutzen, schaffen hier Abhilfe und helfen Retailern so sehr schnell zu Erkenntnissen, die durch Daten untermauert sind. Das Ganze erhalten Sie in einer skalierbaren Infrastruktur, die durch ein SaaS-Modell einfach kalkulierbare Kosten mit sich bringt.

Was Händler beachten sollten

Neben all den Vorteilen gibt es beim Einsatz Cloud-basierter Systeme aber natürlich auch Aspekte, die ein Umdenken erfordern und eventuell sogar Änderungen in der bestehenden Infrastruktur notwendig machen.

 

Infrastruktur

Achten Sie bei der infrastrukturellen Ausstattung Ihrer Stores auf ausreichend Bandbreite, damit Sie Stores-Anwendungen in der Cloud mit zufriedenstellender Performance betreiben können und Internet-Uplinks für heutige und zukünftige Anwendungen ausreichend dimensionieren.

 

Datenerfassung im Store

Stellen Sie sicher, dass ihre Stores optimal mit WLAN ausgeleuchtet sind. Kunden erwarten dies heute als selbstverständlichen Service. Nicht nur der Shopper selbst interagiert während des Einkaufsvorgangs mit seinem Smartphone, Begleitpersonen tun dies ebenfalls. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt, um Kunden im Store zu halten und auch neue Services anzubieten.

 

„Shared“ versus „Dedicated“-Cloud-Umgebungen

Viele Software-Pakete erlauben den Betrieb entweder in einem sogenannten „Shared Environment“, bei dem man sich Ressourcen mit anderen Unternehmen teilt, oder in einem „Dedicated Environment“, die exklusiv für einen bestimmten Kunden betrieben wird. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Während „Shared Environments“ in der Regel günstiger im Betrieb sind, bestehen gewisse Abhängigkeiten, z.B.: im Hinblick auf die Performance oder auch die Möglichkeiten von Software-Anpassungen an eigene Bedürfnisse. „Dedicated Environments“ bieten hier meist mehr Flexibilität, bringen aber in der Regel auch höhere Kosten mit sich.

 

Lock-in auf einen Cloud-Provider

Vorteilhaft sind Cloud-Softwarepakete, die man jederzeit von einer Cloud zu einer anderen Cloud transferieren kann, sofern dies notwendig wird. So umgeht man eine langfristige Abhängigkeit zu einem der klassischen Cloud-Anbieter, wie z.B. Amazon, Google, Microsoft und Co. Achten Sie also bei der eingesetzten Software vor allem darauf, dass sie nicht mit einem bestimmten Anbieter „verheiratet“ ist, sondern flexibel auch bei einem anderen Provider betrieben werden kann.

Fazit

In Ihren Bestandsdaten schlummert weit mehr, als in der Regel durch die jährliche Analyse der Inventurdifferenzen oder die Analyse der Verkaufsdaten zu Tage gefördert wird. Die Kunst neben der Datenerhebung ist es, passende Verfahren auf die Daten anzuwenden – eine Aufgabe, bei der eine Cloud-basierte Architektur unschlagbare Vorteile bietet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Der Modehandel ist heutzutage nicht auf einen Vertriebskanal beschränkt. Händler treffen in verschiedenen Kanälen auf ein und denselben Kunden. Die Erwartung dieses Omnichannel-Kunden ist klar: Reibungsloses Shoppen in allen Kanälen. Dabei sind verlässliche Bestandsinformationen die Basis für einen zufriedenen Omnichannel-Kunden. Eine echte „One-Face-to-the-Customer“-Strategie funktioniert nur mit Echtzeitsicht auf sämtliche Bestände – egal ob diese in der Filiale, im Franchise-Store, beim Großhändler oder im Webshop direkt vom Kunden abgefragt werden. Eine 100%-ige Zuverlässigkeit der Warenverfügbarkeit über alle Verkaufskanäle garantiert einen zufriedenen und somit auch wiederkehrenden Kunden.

Welche Lösung passt für alle?

One-size-fits-all ist ein skalierbares Größenkonzept in der Modeindustrie. Übertragen auf die IT-Landschaft besteht die Herausforderung darin, alle Vertriebswege so zu verbinden, dass der Kunde sie als eine Einheit wahrnimmt.

Verbundene Systemlandschaft: Echtzeit-Bestandssicht für alle Vertriebspartner und für den Endkunden.

Warum macht es Sinn, alle Vertriebskanäle zu „vereinen“?

  • Die Brand Stores
  • Die Stores der Franchise-Partner
  • Die Concession Stores
  • Die Webshops

Der Kunde unterscheidet nicht, wo und bei wem er einkauft: Im Brand Store oder dessen Webshop, im Kaufhaus mit seinen Markeninseln oder in einem Franchise-Store. Er sucht nach einem Artikel und erwartet dessen Verfügbarkeit zu einem bestimmten Preis und mit einer entsprechenden Liefergeschwindigkeit.

Anforderungen an die Systemlandschaft:

  • Echtzeitsicht auf Einzelteilebene
  • Ständiges Update der involvierten Systeme bei Bestandsbewegungen
  • Zentrale Bestandssicht (für Filialen, Franchise-Partner, Großhandel) auf Einzelteilebene (Echtzeit) als single-point-of-truth 
  • Echtzeitzugriff aller Vertriebspartner auf diese zentrale Bestandssicht
  • Echtzeitinformation auf Einzelteileben auch für den Endkunden
  • Echtzeitanalyse von Bestandsbewegungen, Altersstruktur, Nachschubperformance zur Verbesserung der Verfügbarkeit

Analysen für alle

Sicherlich ist eine Auswertung einzelner Vertriebskanäle sinnvoll, um deren individuellen Erfolg zu beurteilen. Für die Beurteilung von Kollektions-, Sortiments- und vor allem den Omnichannel-Erfolg, ist aber nur die Mehrkanal-Analyse unter Einbeziehung des gesamten Filialnetzes und aller Internetverkäufe aussagekräftig und somit entscheidungsrelevant.

Detego InReports

Consumer Engagement für alle

The perfect couple

Erfolgreiche Labels rollen ihre neuen Kollektionen in einer Multi-Kanal Strategie über alle Verkaufsstellen aus. Social Media und virale Kampagnen greifen mit In-Store Promotions gekonnt ineinander.

Ziel ist es, dem Kunden verschiedene Touchpoints zur Interaktion mit der Marke und den Produkten zu bieten. Eine höhere Identifikation mit der Marke und eine längere Verweildauer – im Store oder im Web – führen nachweislich zu Mehrverkäufen.

Detego bietet dem Modehandel eine Plattform für Inventory-Management, Analytics und Customer Engagement, verlässlich über alle Kanäle. 

Plattform Vorteile:

  • Skalierbar: so wie Ihr Geschäft es erfordert. Starten Sie klein. Die Plattform „expandiert“ mit.
  • Modular:  In-Store Management, Analytics & Reports, Consumer Engagement – wählen Sie, was nötig ist.
  • Flexibel: SaaS für das Auf- und Abschalten im Filialbetrieb.
  • Übersichtlich: alle Services auf einer Plattform, für alle zugänglich.
  • Ökonomisch: Investitionsschutz für die nahtlose Integration bestehender Systeme.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?