Die RFID-Technologie ist bereit, die Kosmetikindustrie zu digitalisieren

Die RFID-Technologie ist bereit, die Kosmetikindustrie zu digitalisieren

RFID (Radio Frequency Identification) hat sich bereits im Mode-Einzelhandel bewährt, wo viele Einzelhändler die Vorteile der erhöhten Produktverfügbarkeit (>98%), Bestandsgenauigkeit (>99%) und Omnichannel-Fähigkeiten der Technologie nutzen.

Die Kosmetikindustrie würde von diesem Wissen und der Transparenz ihrer Lagerbestände ebenso profitieren, allerdings ist die Nutzung der Technologie traditionell viel schwieriger als auf dem Bekleidungsmarkt. Denn Kosmetikprodukte sind in der Regel zu klein, um entsprechend gekennzeichnet zu werden und sie enthalten häufig Flüssigkeiten oder metallische Materialien in ihrer Verpackung, die die RFID-Technologie negativ beeinflussen.

Mit den jüngsten Entwicklungen in der Technologie beginnt sich dies jedoch zu ändern. Die immer kleiner werdenden RFID-Tags ermöglichen heute die Kennzeichnung praktisch aller Produkte und sind bei weiter sinkenden Preisen wirtschaftlich tragbar. Am wichtigsten ist jedoch die Erfindung neuer „Auf-Metall“ RFID-Etiketten, mit denen sowohl metallische als auch flüssige Produkte problemlos gekennzeichnet werden können, wodurch das größte Hindernis für RFID in der Kosmetikindustrie beseitigt wird.

 

Neuheiten können Kosmetikmarken zugute kommen und das Kundenerlebnis optimieren

Neue Verpackungsmaterialien und kleinere, empfindlichere RFID-Tags helfen Kosmetikmarken schließlich, eine immer höhere Bestandsgenauigkeit – sowohl im Geschäft als auch im Webshop – zu gewährleisten, um dem steigenden Bedarf an schnellem globalen Versand und Nachschub gerecht zu werden.

Das Thema Haltbarkeit ist eine Herausforderung für die Kosmetikindustrie, die vom Bekleidungsmarkt nicht geteilt wird. RFID scheint jedoch ideal für die Aufgabe der Verwaltung von Verfallsdaten geeignet zu sein, da die Tags die Informationen auf Artikelebene speichern können, was bedeutet, dass die Mitarbeiter der Filiale Echtzeittransparenz über die Haltbarkeit jedes Artikels in der Filiale erhalten würden, sowie Warnmeldungen, wenn Artikel kurz vor oder nach ihrem Verfallsdatum liegen. Dies ermöglicht es auch, Produkte zu markieren, um sicherzustellen, dass sie vor Ablauf verkauft werden.

Vorteile für den Handel:

  • Bestandsübersicht entlang der gesamten Lieferkette
  • Keine Out-of-Stock-Situationen durch erhöhte Produktverfügbarkeit
  • Hervorragende Qualität des Kundenservice
  • Reduzierter Bestandsschwund in den Filialen
  • Betriebliche Effizienz für In-Store-Prozesse
  • Erhöhte Markentreue
  • Analytik in Echtzeit und Speicherung von KPIs
  • Einfache Verwaltung der Haltbarkeit von Produkten

 

Vorteile für Kunden:

  • Hohe Produktverfügbarkeit über alle Verkaufskanäle hinweg
  • Einzigartiges Einkaufserlebnis
  • Produktempfehlungen mit zusätzlichen Informationen
  • Unterstützung bei der Entscheidungsfindung

Passend zum Stil

Die Kosmetikindustrie ist sich bewusst, dass die Integration fortschrittlicher Technologien in das Unternehmens- und Einzelhandelsumfeld ihre Präsenz in Zukunft verbessern kann. Dazu gehört nicht nur der Einsatz irgendeiner Technologie, sondern eine, die zur Unternehmensphilosophie passt und deren Erscheinungsbild und Ladengestaltung sowie das Produktdesign ergänzt. Technologie soll die Zukunft des Unternehmens sichern, Mitarbeiter binden und Kunden begeistern. Und während RFID natürlich eine Vielzahl von Vorteilen bietet, die bereits in der Modebranche etabliert sind, da immer mehr Kosmetikunternehmen beginnen die Technologie zu nutzen, werden mehr branchenspezifische Anwendungsfälle entdeckt und ihr Potenzial voll ausgeschöpft.

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